Persönlichkeitsentwicklung: bewusst und zielgerichtet Potenziale ausbauen

Wer rastet, der rostet.“ sagt ein altes Sprichwort. Und genau darum geht es in der Persönlichkeitsentwicklung.

Früher ging man davon aus, dass der Mensch bereits in der Mitte seines Lebens seine Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen hat und ein „fertiger“ Mensch ist. Ein Trugschluss. Tatsächlich ist es so, dass unsere Persönlichkeitsentwicklung bis zum letzten Atemzug andauert. Bewusst oder unbewusst.

Passive Persönlichkeitsentwicklung

Ob wir wollen oder nicht … alles, was uns umgibt, prägt uns und trägt zu unserer Persönlichkeitsentwicklung bei. Wir haben in den ersten Jahren keinen Einfluss auf unsere Erziehung, wir haben keinen Einfluss auf die schulischen Lerninhalte, wir haben keinen Einfluss auf Krankheiten oder auf die wirtschaftliche Entwicklung. Wir haben keinen Einfluss auf das Fernsehprogramm oder den Inhalt der Nachrichten. Und dennoch nehmen wir das alles in uns auf und auf irgendeine Art und Weise prägt es unsere Persönlichkeit. Gott sein Dank haben wir zusätzlich die Möglichkeit, uns aktiv um unsere Persönlichkeitsentwicklung zu kümmern.

Aktive Persönlichkeitsentwicklung

Es gibt Menschen, denen reicht, wer oder was sie sind. Aber es gibt auch solche, die regelrecht hungrig nach einer Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit sind. Wie kann man aktiv Persönlichkeitsentwicklung forcieren?

  • Lesen, lesen und noch mal lesen – und wenn mal keine Zeit ist, dann als Hörbuch im Auto, bei der Gartenarbeit oder beim Gemüseschnippeln. Es ist völlig egal wo, Hauptsache das.
  • Weiterbildungen, Seminare besuchen. Auch dies bei Zeitmangel online machen. Da fehlt zwar die direkte Interaktion, aber die Inhalte sind die gleichen.
  • Immer wieder sich selbst hinterfragen: Stimmen meine Glaubenssätze noch? Haben sich meine Werte verändert? Meine Überzeugungen? Allein schon das sich beschäftigen mit diesen Themen bringt einen weiter.
  • Reisen. Fremde Kulturen kennen lernen, fremde Religionen. Wer mal in Kalkutta war oder mal in Varanasi am Ganges stand oder in Mexiko City durch die Slums gegangen ist und dies mit offenen Augen und offenem Herzen, der überdenkt vieles noch mal neu und anders als jemand, der aus Mitteleuropa nie hinaus gekommen ist.
  • Augen auf bei der Wahl seines Umfeldes. Die 5-Personen-Regel von Jim Rohn besagt: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen Du Deine meiste Zeit verbringst.“ Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man sich 5 Brains aussucht und ausschließlich seine Zeit mit ihnen verbringt und alle anderen Menschen links liegen lässt. Es geht um die Häufigkeit.

Mehr zu dem Thema Persönlichkeitsentwicklung finden Sie in dem Buch „Das große Personal Branding Handbuch“ von Ben Schulz.

Zurück