Strategie: Der Weg zum Ziel

Grundvoraussetzung einer jeden Unternehmung ist ihr eigenes Ziel und die kleinen Teilziele auf dem Weg dorthin. Das gilt für die One-Man-Show genauso wie für die Organisation mit tausenden von Mitarbeitern. Einfach drauf los, ohne einen Plan zu haben, warum und vor allem wofür man etwas macht, scheitert direkt. Dabei ist das Ziel an sich nicht entscheidend. Es geht um die Richtung, die das Ziel vorgibt, die mit der entsprechenden Strategie zu verfolgen ist. Manche jagen der Gewinnmaximierung nach, andere haben die Marktführerschaft im Fokus, wieder andere wollen einfach nur ihren Unterhalt zahlen können und wieder andere haben es für sich zur Aufgabe gemacht, der beste und vertrauenswürdigste Problemlöser ihrer Kunden zu sein. Schon die alten Griechen wussten:

»Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.«3

Ohne Ziel kein Weg – Ohne Ziel keine Strategie

Wer sein unternehmerisches Ziel herausfinden möchte, kann aus einer beträchtlichen Zahl an Methoden wählen: SMART, KRAFT, Alpen-Methode, Walt-Disney-Methode, Meditation und viele mehr. Es gilt, sein Ziel so exakt wie möglich zu definieren und dieses dann konsequent und diszipliniert zu verfolgen. Sollte zwischendurch der Kurs verloren gehen, dann hinterfragen Sie:

  • ob das Ziel wirklich IHR Ziel ist,
  • ob das Ziel konform geht mit Ihren Werten, Glaubenssätzen, Lebensmotiven,
  • welches Ziel vielleicht tatsächlich hinter dem angeblichen stehen könnte,
  • ob Sie das mit der Selbstständigkeit wirklich möchten,
  • ob die gesteckten Teilziele auch wirklich die richtige Richtung hatten.

Strategie ist der Weg zum Ziel

Gabler definiert „Strategie“ folgendermaßen:
Begriff: v.a. im strategischen Management: Strategie wird definiert als die grundsätzliche, langfristige Verhaltensweise (Maßnahmenkombination) der Unternehmung und relevanter Teilbereiche gegenüber ihrer Umwelt zur Verwirklichung der langfristigen Ziele.

Merkmale: Eine Strategie trifft Aussagen zu den folgenden vier Bereichen:

  • dem Tätigkeitsbereich, d.h. dem Ausmaß der Umweltbeziehungen der Unternehmung (Scope/Domain),
  • den Ressourcen der Unternehmung und den damit verbundenen Fähigkeiten, die strategischen Ziele zu erreichen (Distinctive Competence),
  • den Wettbewerbsvorteilen der Unternehmung (Competitive Advantage) und
  • der Synergien, die durch die strategischen Entscheidungen entstehen können.2

Mit anderen Worten: Die Strategie ist der Weg zum übergeordneten Ziel. Sie kennen also Ihr Ziel und legen den Weg dorthin mittels Vertriebsstrategie, Preisstrategie, Kommunikationsstrategie, Marketingstrategie etc. fest. ABER: Nichts ist statisch, weder der Finanzmarkt noch der Wettbewerb, nicht die Mitarbeiter und noch nicht einmal die eigene Persönlichkeit. Genauso verändern sich auch die Wünsche und die Bedürfnisse der Kunden. Daher ist es zwingend notwendig, seine Ziele und die Strategie den sich verändernden Gegebenheiten schnell und dennoch authentisch anzupassen.

Personal Branding als Strategie

Nahezu jeder Markt ist heute ein gesättigter Markt. Produkte und Dienstleistungen sind schon lange austauschbar geworden. Die Konkurrenz ist groß und schläft nicht. Welche Strategie hat in so einem Kontext noch Sinn? Mit welcher Strategie können wir in einem von Verdrängungswettbewerb geprägten Markt einen Unterschied machen? Personal Branding bietet sich in diesem Zusammenhang an, denn das Ziel von Personal Branding ist, Erlebbarkeit und Nahbarkeit aufzubauen. Es geht darum, die eigene Identität als zentrales Unterscheidungskriterium sichtbar zu machen. Denn diese ist per se einzigartig also anders als bei der Konkurrenz. Hier heißt die Strategie: Differenzierung durch gelebte Identität zu erreichen.

Wenn Sie mehr zum Thema Personal Branding als Strategie wissen möchten, empfehlen wir Ihnen „Das große Personal Branding Handbuch“ oder folgende Veröffentlichungen zum Thema:

1 https://gutezitate.com/zitat/262819
2 https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/strategie-43591

 

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