Meine Philosophie: die Leidenschaft!

Mit neuen Perspektiven in ein glücklicheres und freies Leben
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| Bettina Sabath

„Wir haben bereits so vieles versucht, aber wir finden keinen Nachfolger für unser Unternehmen. Es mangelt an Fachkräften und unsere Mitarbeiter werden zunehmend unsicher und unglücklich. Was können wir noch tun?“, fragte Astrid, Coachee von Bettina Sabath, während ihr eine Träne über die Wange glitt. Ihr Ehemann und Geschäftspartner nahm sie liebevoll in den Arm. Das Unternehmerpaar war ratlos. Während die beiden Führungskräfte ihre Situation weiter schilderten, setzte Bettina Sabath konzentriert die einzelnen Bausteine zusammen. Sie betrachtete ihre Situation aus einer anderen Perspektive. War es wirklich der richtige Weg, weiterzumachen und das Unternehmen nur nach und nach in andere Hände zu geben? Welche Lösung würde dafür sorgen, dass die beiden in Zukunft ein selbstbestimmtes, glücklicheres und vor allem freies Leben führen können? Schließlich standen sie kurz vorm Rentenalter.

Nach einem intensiven Gespräch begab sie sich zu ihrem Flipchart, nahm einen Stift zur Hand und präsentierte ihr Ergebnis. Dazu führte sie aus: „Auch, wenn es euch schwerfällt – der beste Weg wird sein, die Firma zu verkaufen.“ Wie bitte? Die Firma komplett aus den Händen geben? Ein Schock für das Paar, wenngleich sie diese Option bereits befürchtet hatten – es jedoch nicht wahrhaben wollten. Doch Bettina Sabath wusste, dass es die einzige Möglichkeit war frei zu sein, auch wenn es nicht einfach ist, das eigene Business loszulassen. Systemisch hatte sie einen Aktionsplan erarbeitet und den beiden das Handwerkszeug zusammengestellt, das sie in Zukunft benötigen würden.

„Ich konnte in Klarheit das erkennen, was mein Inneres bereits wusste. Nun geht es effektiv und konsequent an die Umsetzung.“

So das Feedback von Astrid nach dem Coaching. Heute genießen die beiden ihren Ruhestand in vollen Zügen. Sie haben gelernt loszulassen, das Business hinter sich zu lassen und sich endlich ihren anderen Leidenschaften hingegeben. Sie reisen viel und schöpfen neue Energie aus der Freiheit, die sie nun Tag für Tag leben dürfen. Für Bettina Sabath die schönste Bestätigung. Auch sie stand einst vor der Entscheidung: Loslassen oder weitermachen?

Ein Rückblick: Der Start einer erfolgreichen Karriere

Dass die ehemalige Druckvorlagenherstellerin eines Tages eine eigene erfolgreiche Werbeagentur gründen würde, hätte damals wohl keiner gedacht. „Zu jung und dann auch noch schwanger” – der allgemeine Tenor zu ihrem Vorhaben war eher negativ. Doch sie war alleinerziehend, unverheiratet und ohne Anspruch auf Unterhalt hatte sie keine andere Chance, als mit ihrer eigenen Agentur Geld zu verdienen. Und das tat sie auch!

„Meine Leidenschaft sind Menschen und ich will nah bei ihnen sein.“

Bereits nach einem Jahr hatte die ehrgeizige Gründerin ihre ersten Angestellten. Das Unternehmen wuchs stetig – ihre Herzensangelegenheit: ihre Mitarbeiter. Zu jedem einzelnen baute sie eine enge Vertrauensbasis auf und als die Zahl im Laufe der Zeit auf 40 Angestellte stieg, beschäftigte sie sich ausführlich mit dem Thema Personalentwicklung. Bald schon entwickelte sich eine vertrauensvolle und ehrliche Unternehmenskultur durch ihren Fingerprint, ihre Philosophie. Probleme, Ängste wurden offen angesprochen und für jeden hatte Bettina Sabath ein offenes Ohr. Immer.

„Es ist mein großes Bedürfnis die Entwicklung eines Menschen zu fördern, sie voranzutreiben und einen Samen zu setzen, der die Möglichkeit hat, sich zu einer vollen Blütenpracht zu entwickeln.“

Sie wusste um die Potenziale jedes einzelnen und ihr Antrieb war es diese zu fördern, jedem genau den Raum zu geben, in dem er sich am besten frei bewegen konnte. Das wussten ihre Mitarbeiter sehr zu schätzen. Sie war immer der Fels in der Brandung, der Leuchtturm, wenn es mal wieder stürmisch wurde und die Mitarbeiter Orientierung und Schutz suchten.

Die Agentur wurde zum vollen Erfolg und Bettina Sabath widmete sich ehrgeizig weiteren Projekten – nicht auf der Stelle stehen, denn auch sie wollte sich weiterentwickeln, lebte ein Leben auf der Überholspur, immer volle Fahrt voraus. Doch auf einmal stand da ein großes Hindernis. Wie ein riesiger Fels, der ihr den Weg versperrte, ihr die Sicht nahm auf ihre Zukunft. Sie war machtlos, unsicher, orientierungslos an dem einen Tag im Jahr 2013, der alles verändern sollte.

Plötzlich ging es nicht mehr weiter …

Bangend saß sie eines trüben Tages ihrem Arzt gegenüber und versuchte seine Blicke zu lesen. Bitte nichts Schlimmes, dachte sie, schließlich hatte sie eine Firma zu leiten, Kinder, um die sie sich kümmern musste. „Schwarzer Hautkrebs“, diagnostizierte der Arzt und warf sie aus allen Gedanken. „Hat der Krebs gestreut, bleibt Ihnen eine Lebenserwartung von noch einem Jahr“, führte er weiter aus. Bettina Sabath fühlte, wie ihr Herz nun schneller schlug. Die Angst schnürte ihr die Kehle zu. Sie war sprachlos.

„Diese Diagnose war ein Schlag ins Gesicht. Sie hat mich aus meinem Leben gerissen!“

In den nächsten Monaten verlor sie ihren Fokus, ihre Lebensfreude, ihre leidenschaftliche Zuversicht. Sie fühlte sich machtlos, alleine, voller Ängste und Sorgen. Sie saß zusammengekauert in einem tiefen dunklen Brunnen, der kalt und feucht war. Ganz oben war ein kleines Licht, sie konnte es sehen. Aber es gab keine Leiter, kein Seil, das sie hätte greifen können, um dem Dunkel zu entkommen. Was ist das noch für ein Leben, in dem du keinerlei Hoffnung mehr hast? Zum Ende des Jahres kam es dann zum totalen Zusammenbruch. Burn-out. Nicht nur ihr Körper, auch ihre Seele hatte gelitten. Sie besuchte verschiedene Kliniken, nahm Antidepressiva, verließ ihren damaligen Ehemann. Ihre Agentur führten nun die zwei Geschäftsführer in alleiniger Verantwortung.

Der Weg zur Heilung

Als sie kaum noch Hoffnung spürte, lernte sie eine Frau kennen – ihren heutigen Coach. Fragt man Bettina Sabath, was sie aus heutiger Sicht damals geändert hätte, dann hätte sie bereits mit Anfang 20 ihr Geld zusammengekratzt und sich einen Coach geholt, der ihr die nötige Klarheit gegeben hätte. Denn sie reichte ihr die helfende Hand, die sie aus dem dunklen Brunnen herausziehen sollte.

Es folgten intensiven Gespräche, die ihr zu neuem Lebensmut verhalfen. Und dann gab es da auch noch die Yoga-Stunden, einmal die Woche die „fünf Tibeter”. Immer wieder der Kreisel, die Kerze, der Halbmond, die Brücke und der Berg. Und auch wenn es nur eine einfache Abfolge von Übungen war, merkte sie, wie gut es ihr tat. Nach diesen ersten Berührungspunkten mit der Spiritualität, begann sie sich näher damit zu beschäftigen.

Es folgten intensiven Gespräche, die ihr zu neuem Lebensmut verhalfen. Und dann gab es da auch noch die Yoga-Stunden, einmal die Woche die „fünf Tibeter”. Immer wieder der Kreisel, die Kerze, der Halbmond, die Brücke und der Berg. Und auch wenn es nur eine einfache Abfolge von Übungen war, merkte sie, wie gut es ihr tat. Nach diesen ersten Berührungspunkten mit der Spiritualität, begann sie sich näher damit zu beschäftigen.

Stärker und erfolgreicher denn je

Nun, da sie sich besser fühlte, wollte sie ihre Karriere wieder in Schwung bringen. Der erste Besuch der Agentur nach langer Krankheit, war jedoch ein Schock. Nichts war mehr so, wie sie es in Erinnerung hatte.

„Das war nicht mehr meine Firma!“

Wo damals ihre Philosophie zu spüren war, Motivation und Leidenschaft die Firmenkultur prägten, herrschte nun Neid unter den Mitarbeitern. Die Teams spielten sich gegeneinander aus – aus dem „gemeinsam stark” wurde „jeder gegen jeden”. Das Schiff, das sie immer über Wasser gehalten hatte und ruhig durch die Gezeiten steuerte, drohte plötzlich unterzugehen. Sie fühlte sich unwohl in ihrer eigenen Firma, spürte einen tiefen Schmerz. Hat das hier überhaupt noch Sinn?

Sie berief sich auf ihre Achtsamkeit. Sie brauchte Zeit zum Nachdenken, buchte einen Flug und zog sich zurück in ihre Wohnung auf Mallorca – ihren „Ankerort”. Sie nutze die frische Meeresbrise und die klare Luft, um ihre Gedanken neu zu sortieren. Und eines Tages, als die Sonne über dem ruhigen Meer unterging und der weiche Sand unter ihren Füßen nachgab, fasste sie einen Entschluss: „Ich hole mir meine Firma wieder zurück!“ Und noch ehe die Sonne wieder aufging, stieg sie in den Flieger, um in ihrer Agentur reinen Tisch zu machen.

Sie musste sich von Menschen trennen, viele Dinge neu sortieren und umstrukturieren. Sie führte intensive Gespräche mit jedem einzelnen Mitarbeiter, zeigte wieder Interesse und Wertschätzung, die in ihrer Abwesenheit so gefehlt hatten.

„Ich erkenne dich!“

Sie zeigte ihnen, dass sie wieder für sie da war. Und auch wenn es nicht immer eine Lösung für jedes Problem gibt, würde sie mitfühlen, gemeinsam daran arbeiten, wie es weitergehen kann und immer Unterstützung bieten. Mit ihr zog auch ihre Philosophie wieder in die Firma ein. So gelang es ihr schließlich, ihre Agentur heute erfolgreicher denn je zu machen.

Ihr Erfolgsrezept? Es gibt keines! Es gibt nicht den Königsweg, den Führungsstil, der Erfolg verspricht. Wie auch im privaten Leben, gibt es immer wieder neue Herausforderungen, denen man sich stellen und neu reflektieren muss, das weiß Bettina Sabath heute. Reiner Aktionismus und Leistungsdruck? Das war mal. Sie ist froh, nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen zu müssen und endlich angekommen. Heute lebt sie Ehrlichkeit und Wertschätzung, spricht ihre eigene Wahrheit.

Ihre Erfahrung, ihre Rückschläge haben sie gelehrt achtsamer mit sich selbst umzugehen und genau das möchte Sie auch in ihren Coachings und Beratungen weitergeben. Denn Selbstmanagement ist der Schlüssel, um neue Visionen zu erwecken und sich zielführend weiterzuentwickeln – für ein glücklicheres und freies Leben.


Bettina Sabath – Entdecke deine Leidenschaft!

Allgemeine Unzufriedenheit in der Firma, rote Zahlen und große Unsicherheit auf allen Ebenen – Menschen und Organisationen unterliegen den hohen Anforderungen der heutigen Arbeitswelt, die durch Leistungsdruck und Digitalisierung geprägt ist und können diesen oft nicht gerecht werden.

Bettina Sabath bietet als Sparringspartnerin neue Perspektiven, auch wenn alles bereits aussichtslos erscheint. Sie entwickelt mit Leidenschaft, deckt blinde Flecken auf und fördert Potenziale. Denn sie weiß: Das Geheimnis eines erfolgreichen Unternehmens liegt in der Persönlichkeit jedes Einzelnen in der Organisation. Ihr Ziel ist es, ihr Gegenüber in seine volle Berufung zu führen und glücklich zu machen – mit Leidenschaft.



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Ausgabe 1-2020