Nutze jede Chance

Der Weg von Dr. Peter Aschenbrenner zu sich selbst
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Dr. Peter Aschenbrenner

Er ist einer der bestgebuchtesten Management-Experten in Deutschland, mehrfacher Autor und steht wie kaum ein anderer für Klarheit. Er beschreibt sich selbst als extrem zielorientiert, sehr klar und leidenschaftlich. Dr. Peter Aschenbrenner hat in seinem Leben viel erreicht, doch der Weg dahin war nicht immer leicht. Warum er am Ende kein Fußballprofi wurde, Bruce Springsteen sein Leben rettete und er auch manchmal über Leichen geht, ist die spannende Geschichte seines Lebens.

Dr. Peter Aschenbrenner musste im Leben viele Hürden nehmen: Bereits in seiner Schulzeit musste er sich richtig durchboxen, denn er war nicht der Lehrerliebling, sondern wurde aufgrund des Status seiner Familie oft abgestempelt und sogar gemobbt. Für den Jugendlichen war das eine sehr harte Zeit, denn auch seine Familie stand nicht wirklich hinter ihm, aber an eine wichtige Bezugsperson erinnert er sich auch heute noch gerne. „Mein damaliger BWL-Lehrer hat mich quasi durchs Gymnasium geschleppt und mich immer unterstützt.“ Obwohl er an seine Schulzeit nicht die besten Erinnerungen hat, so gab es doch etwas, das ihn immer begeisterte: Fußball. Er selbst war ein Talent auf dem Rasen mit viel Potenzial und Aussichten auf eine große Karriere.

Karriere als Profifußballer?

„Unser damaliger Jugendtrainer hat aus einem Chaotenhaufen eine wirklich tolle Mannschaft geformt, die über zehn Jahre in Niederbayern alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab.“ Er entwickelte Peter so weit, dass er fast Fußballprofi geworden wäre. Seine Ambitionen wurden aber jäh zunichte gemacht. „Mit 15, 16 hätte ich in einen größeren Verein wechseln müssen, aber meine Eltern verwehrten mir diesen Schritt.“ Als er mit 18 selbst entscheiden durfte, war es für eine Profikarriere schon zu spät. „Obwohl ich weiß, dass es nicht sicher gewesen wäre, dass ich tatsächlich ein erfolgreicher Fußballer geworden wäre, war es eine schmerzhaft verpasste Gelegenheit.“ Jede Chance zu ergreifen und auszuprobieren ist ihm wichtig, denn nur so könne man herausfinden, was alles möglich ist und was man mag und was man nicht mag.Trotz allem hat ihn der Fußball gelehrt, in den Wettkampfmodus zu schalten und auf Knopfdruck zu „funktionieren“. Etwas, das ihm auf seinem weiteren Weg und auch heute noch zugutekommt.

Auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Eine neue Lebens- und Arbeitskultur musste ergründet, die Sprache gelernt und mit den Dimensionen von Los Angeles zurechtgekommen werden. Ganz alleine, drei Monate in einem fremden, unbekannten Land während des Studiums verbringen – und das ganze ohne Smartphone, Internet oder Bezugspersonen vor Ort zur damaligen Zeit. „Ganz auf mich alleine gestellt, musste ich in Amerika ziemlich schnell lernen selbstständig zu werden. Das hat mich sehr stark geprägt und auch mein weiteres Leben beeinflusst.“ Einerseits genoss er absolute Freiheit, andererseits hatte er aber auch damit zu tun, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und sich schnell zurecht zu finden. Doch die positiven Gefühle überwogen letztlich und haben ihn stärker und selbstbestimmter gemacht. „Diese Monate in Los Angeles haben mich wirklich als Mensch nicht nur nach vorne gebracht, sondern im wahrsten Sinne des Wortes nach vorne katapultiert“, so Peter Aschenbrenner.

Ohne Strategie zum Doktortitel

Nach dem Abitur entschied er sich für einen Studiengang der Betriebswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und für ihn war klar, dass er danach promovieren wollte. Doch wie sollte das funktionieren mit nur sechs Semestern Studium? „Es war eine Herausforderung, einen Doktorvater zu finden, weil es nach offiziellem Recht mindesten acht Semester Grundstudium braucht, um promovieren zu dürfen. Ich hatte mir aber vorgenommen zu promovieren und ich habe es dann in der Tat geschafft.“ Damals noch etwas planlos und ohne detaillierte Strategie hatte er die Uni von sich überzeugt und sich dort gewissermaßen schon in jungen Jahren als „Personal Brand“ verkauft. Nach der Promotion zeigten alle Zeichen Richtung Karriere.

Auf der Karriereleiter ab nach oben

„Ich wollte sehr schnell Karriere machen und nach oben kommen.“ Ein Vorhaben, das ihm mit aller Vehemenz und Hartnäckigkeit verfolgte. „Mein erster Chef war hierbei eine wichtige Person. Wir hatten zwar kein herzliches Verhältnis, aber trotzdem hat er verstanden, dass er mich gebrauchen kann. Er hat mir eine Karriere ermöglicht.“ Sprosse für Sprosse ging es für ihn auf der Karriereleiter nach oben. Erst im mittelständischen Unternehmen, später im Großkonzern schaffte er den Sprung ins höhere Management. Doch damit einhergehend folgte die Ernüchterung. Die langen, oft Monate andauernden Entscheidungswege und der starke Fokus auf Politik in diesen Unternehmen zermürbten ihn. „Ich habe bestimmt 50 Prozent meiner Arbeitszeit als Führungskraft mit politischem Geplänkel verbracht. Es hat mich tierisch genervt, dass Leute Karriere machten, die null Ahnung hatten aber eben aus politischen Gründen eingesetzt wurden.“ So konnte es nicht weitergehen. Dr. Peter Aschenbrenner machte sich selbstständig – etwas, das er jederzeit wieder machen würde. Seine Leidenschaft gilt nach wie vor der Führung. Es ist für ihn eine echte Herzenssache, diese zu verbessern und jeden Tag arbeitet er mit Hingabe daran.

Bruce Springsteen – der Lebensretter

Eine Person, die Peter bereits seit Jugendtagen prägt, der er ein Buch widmete und die ihn noch den Rest seines Lebens begleiten wird, ist Musiklegende Bruce Springsteen. „Ich gehe sogar soweit, zu behaupten, dass ich ohne Bruce heute nicht mehr leben würde." Eine sehr drastische Aussage, die er trifft, die aber umso mehr verdeutlicht, welch wichtige Rolle der Musiker in seinem Leben spielte und noch spielt. Die Begeisterung für Bruce wurde bei ihm in der Schulzeit entfacht und so kam es, dass sein damaliger BWL-Lehrer ihn zu seinem ersten Konzert begleitete. „Er ist mehr oder weniger schuld daran, dass ich mittlerweile mehr als 140 Konzerte besuchte“, erzählt er lachend.

Bruce Springsteen selbst sei natürlich nie sein persönlicher Mentor gewesen, aber seine Lieder, Liveauftritte und die kurzen Gespräche, die er mit ihm führen durfte, haben ihm immer die nötige Kraft gegeben, um manch herausfordernde Zeit zu überstehen. Und so war es klar, dass er es auch eines Tages auf die Bühne der Legende schaffen wollte. Wie immer war die Frage für Dr. Peter Aschenbrenner nicht ob, sondern wann er das schafft. „Es gibt für mich kein ‚schaff ich das wirklich‘, sondern nur ‚habe ich genügend Kraft, genügend Zeit, genügend Budget und Ideen, um das umzusetzen'." Ein Grundsatz dem er treu geblieben ist. Im Gegensatz zu seiner Promotion hatte er diesmal eine klare Strategie. Bei 14 Konzerten hintereinander stand er immer an der gleichen Stelle in der ersten Reihe, war immer gleich gekleidet. „Bruce hat mich dann irgendwann wahrgenommen und wir hatten visuellen Kontakt.“

Bei einem Song, bei dem Bruce eigentlich immer eine Frau zum Tanz auf die Bühne bittet, war es dann soweit – er las das Schild seines großen Fans und bat ihn auf die Bühne. Noch immer leuchten die Augen von Peter, wenn er über diesen Moment berichtet: „Es war grandios. Die Emotion gibt mir heute noch Kraft. Wenn ich daran denke, wie das damals war, gibt es mir einen richten Energieschub in doofen Situationen und auch grundsätzlich fürs Leben. Es hat mir gezeigt, dass du etwas nahezu Unmögliches letztendlich doch schaffen kannst – mit Hartnäckigkeit, Leidenschaft und einer Strategie.“

Heute würde er sich raten …

Rückblickend würde Dr. Peter Aschenbrenner seinem jüngeren Ich heute raten, schneller in die Bewusstheit zu kommen und nicht so lange ferngesteuert durchs Leben zu laufen, sondern Dinge kritischer zu hinterfragen. „Werde dir schneller darüber klar, wer du bist. Das würde ich mir raten und das rate ich auch immer vielen meiner jüngeren Teilnehmer. Es ist besser, Geld in die Persönlichkeitsentwicklung zu stecken, als in einen Luxusurlaub, denn langfristig bringt einen das viel weiter.“ Er selbst hat sich erst später selbst gefunden, weiß heute genau, welche Stärken und Talente er hat und auch, was er nicht mehr möchte.

Die Klarheit bekommen auch seine Kunden von ihm. Er begleitet Vorstände und Geschäftsführer namhafter und großer Unternehmen. Schreibt bereits an seinem vierten Buch und setzt sich mit ganzem Herzen für seine Projekte ein. Dass er dabei „über Leichen geht“ stand schon in seiner Abizeitung. „Das ist keinesfalls negativ gemeint, wenn ich ein Ziel habe, dann möchte ich dieses auch verfolgen und erwarte, dass alle Beteiligten mitziehen. Ich möchte die Dinge wirklich anpacken und durchziehen, wenn jemand das nicht in gleichem Maße möchte, dann ist es der bessere Weg, auf solche Menschen zu verzichten. Nicht im menschlichen, sondern immer nur im beruflichen Kontext.“ Die konsequente Einstellung trägt am Ende auch zu dem Erfolg bei, den er heute hat.


Bücher, Talkshows und Weltfrieden

Neben Barbara Schöneberger in einer Talkshow sitzen, das nächste Buchprojekt erfolgreich umsetzen, mit Mut und Herz zum Weltfrieden beitragen, ganz viel Ruhe, Freiheit und Gesundheit auf körperlicher wie geistiger Ebene – Fragt man Dr. Peter Aschenbrenner nach seinen Träumen und Zielen für die Zukunft, seiner Vision, dann bekommt man vielfältige und klare Antworten. Beruflich wie privat möchte er noch einiges erreichen und es besteht kein Zweifel daran, dass er das mit seiner für ihn typischen Leidenschaft, Hartnäckigkeit und mit einer klaren Strategie auch schafft.

 


Dr. Peter Aschenbrenner ist Klarheits-Experte und arbeitet mit seinem Team tagtäglich daran, dass seine Klienten die Augen vor der Wahrheit nicht verschließen. Seine Spezialität: Klarheit in der Botschaft. Als Trainer, Berater und Coach ist er keiner, der schönfärbt, sondern klar und deutlich auf den Punkt bringt, wenn ihm Schieflagen auffallen. Mit Hingabe und Hartnäckigkeit löst er gemeinsam mit seinen Kunden Stillstand und Herausforderungen und setzt die richtigen Hebel für wirkungsvolle Veränderungen. Effizient – punktgenau – direkt.

www.peteraschenbrenner.de



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