Mit Methoden & Tools kann sich der Kunde nichts kaufen ...

Als Agentur für Personal Branding kommen sehr viele Coaches, Trainer und Berater zu uns. Die meisten möchten gerne auch einen professionellen Webauftritt. In fast jedem Gespräch dazu kommt das Thema »Tools & Methoden« auf. Von unseren Kunden neigen fast alle dazu, generell auch ihre Tools und Methoden auf ihrer neuen Webseite abbilden zu wollen. Wir empfehlen, dies nicht zu tun. Mit Tools und Methoden kann sich der Kunde nichts kaufen. Oder interessiert Sie, welche Bohrmaschine der Handwerker in Ihrem Haus nutzt, um seine Arbeit zu verrichten?
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Wir können es ja verstehen. Wenn man viele Aus- und Weiterbildungen genossen hat, möchte man das auch kommunizieren. Wenn man gute Tools teuer eingekauft hat und sie auch anwendet, möchte man andere darüber informieren. Schließlich sind Tools und Methoden auch ein Hinweis darauf, dass sich der Coach, Trainer oder Berater intensiv damit beschäftigt, seinem Kunden bestmöglich weiterzuhelfen. Das will man auf seiner Webseite natürlich zeigen. Wir verstehen das. Was man bei all der Euphorie nicht vergessen darf: Der Kunde kann in den meisten Fällen nichts damit anfangen. Gar nichts. Im Gegenteil.

Kein Kunde will »Unwissender« sein
Wenn jemand seine Tools und Methoden auflistet und sie möglicherweise noch erklärt, lässt das den Kunden als Unwissenden dastehen. Ihm wird vermittelt: Ich weiß das alles, du nicht. Du bist zwar der Unternehmer, der Chef, der Führungsverantwortliche – aber ich weiß mehr als du. Was löst das wohl im Kunden aus?

„Ja aber die Leute schauen da drauf ...“
Wir wollen es ja gar nicht abstreiten, dass der ein oder andere Websitebesucher genauer wissen will, welche Aus- und Weiterbildungen der Coach, Trainer oder Berater genossen hat oder welche Tools er bei seiner Arbeit nutzt. Dafür gibt es eine ganz galante Lösung: Es wird einfach die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, an diese Information heranzukommen, wenn sich jemand gerne darüber informieren möchte. Durch das Einbinden beispielsweise eines Textbereichs, der sich beim Klicken nach unten aufklappt – sogenannte Akkordeons – kann der Interessent alles zu Tools und Methoden erfahren. Wen es nicht interessiert, der klickt einfach nicht auf diese Option. Der Vorteil: Der Content dazu ist da und erreichbar. Doch wird der Leser nicht davon erschlagen, wenn er sich auf der Website umschaut.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Kunden unserer Kunden nicht der Weg interessiert. Es bringt ihnen nichts, Tools und Methoden ihres Coaches, Trainers oder Beraters zu kennen. Sie haben ein Problem. Und wollen, dass ihnen geholfen wird. Punkt.




Produkte und Dienstleistungen sind austauschbar geworden. Konventionelles Marketing stößt daher rasch an die Grenzen des Möglichen. Mit Personal Branding machen Sie sich selbst zur Marke, um in einem unübersichtlichen Markt wahrgenommen zu werden. Denn Geschäfte werden von Mensch zu Mensch gemacht, und je authentischer und stimmiger sich ein Anbieter darstellt, desto überzeugender sind seine Angebote.

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