Definition: Was ist Personal Branding?

Wir alle kennen das leckere Zuckergetränk in der roten Dose mit weißer Aufschrift und wenn wir auf der Autobahn mal wieder von einem Termin zum nächsten fahren, dann wissen wir genau was uns das große gelbe „M” an der Autobahnraststätte verspricht. Produkt Marketing funktioniert, wenn es gut gemacht ist. Die Marke verankert sich in unseren Köpfen und das ein Leben lang. Wie aber gelingt die Vermarktung von Menschen, sprich: wie wird ein Mensch zur Marke, zur Eigenmarke und was ist eigentlich die Definition von Personal Branding?

Personal Branding definiert

Eine Grundregel zum Thema Personal Brand direkt zu Beginn: Nicht das „Was” garantiert den Erfolg, sondern das „Wer”. Schließlich heißt es PERSONAL Branding. Es geht um den Menschen, der dahintersteckt und um seine Personality. Personal Branding macht den Menschen erlebbar, es ist das Vermarkten einer Person und damit das Sichtbarmachen von Identität – er wird zur Personenmarke. Letzteres ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht in Sachen Personal Branding etwas in die Erlebbarkeit zu bringen. Warum? Weil genau hier der Unterschied liegt zwischen Inszenierung und „in Szene setzen”.


Personal Branding setzt in Szene

Inszenierung ist vor allem eines: Verarsche am Kunden! Etwas vorzugeben, das man nicht ist und nie sein wird – das hat noch keinem weitergeholfen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie posieren auf Ihren Profilfotos im schicken Designeranzug vor einem knallig roten Ferrari und erscheinen zum Kundentermin im karierten Hemd und steigen aus Ihrem Fiat 500. Was macht das mit dem Kunden? Er ist irritiert, hatte er doch ein völlig anderes Bild von Ihnen. Im Personal Branding geht es vielmehr darum den Menschen in Szene zu setzen. Alles bleibt  wie es ist, nur hier und da wird etwas besonders in den Vordergrund gestellt. Ziel ist es, das was der Mensch in sich trägt nach außen zur Strahlkraft zu bringen – das ist die Definition von Personal Branding Marketing.

Personal Branding muss sich anfühlen wie eine zweite Haut. Personal Branding ist ganz dicht an der Person, die da draußen am Markt agiert. Den Markt können Sie sich vorstellen wie die Zuschauer, vor denen die Person ihre Rolle, ihre Brand einnimmt und sich darin möglichst authentisch präsentiert. Und nein, es geht hier nicht um einen Schauspieler, sondern um einen Menschen, einen Akteur, der seine Identität nahbar und erlebbar für sein Publikum macht.

Personal Branding ist Identität

Aber was genau ist nun der Unterschied zwischen der Vermarktung einer Dienstleistung oder eines Produktes und der einer Personenmarke, einer Personal Brand? An dieser Stelle gibt es einen gewaltigen Unterschied: wir definieren hier keine Zielgruppe, die vorgibt, was wir kommunizieren müssen. Und dennoch gibt es viele Marketing Agenturen, sogenannte Experten, die zunächst einen Blick auf den Markt werfen, um zu wissen, was aktuell gefällt, welche Zielgruppe die richtige ist. Hier gilt das Credo: Der Wurm muss dem Fisch schmecken. Und das ist grundsätzlich nicht verkehrt. Im Personal Branding besteht jetzt nur folgendes Problem: der Wurm bin ich selbst, ich als Personenmarke, ich als Personal Brand. Das würde also bedeuten, dass ich mich als Mensch so in Szene setzen muss, dass ich für die ausgewählte Zielgruppe attraktiv bin. Aber kann ich als Personal Brand wirklich für jeden attraktiv sein und ist das überhaupt das Ziel?

Im Personal Branding Marketing geht es vor allem um Ecken und Kanten. Etwas erlebbar zu machen, bedeutet auch es greifbar zu machen. Stellen Sie sich den Menschen vor wie ein Stück Seife. Sie hat keine Ecken und Kanten und gleitet deshalb jedes Mal aus der Hand, wenn wir versuchen sie festzuhalten. Wir können sie nicht richtig fassen. Und genauso ist das bei einem Menschen, der meint als Personenmarke jedermanns Lieb-Kind sein zu müssen. Er ist nicht greifbar. Dabei wird seine Identität erst durch die Ecken und Kanten richtig erkennbar. Sie verschaffen Aufmerksamkeit und ermöglichen eine Identifikation zwischen Mensch und Mensch. Warum ist das so wichtig? Menschen kaufen bei Menschen. Und Menschen vertrauen Menschen.

Personal Branding schafft Vertrauen

Reflektieren Sie noch einmal Ihren Alltag. Warum haben Sie sich für Ihren Elektriker, Ihren Friseur, Ihren Steuerberater oder Ihren Zahnarzt entschieden? Liegt es wirklich an den Produkten, an ihrer Reputation oder an den unschlagbaren Angeboten? Oder liegt es vielmehr an dem Vertrauen, das Sie Ihrem Dienstleister entgegenbringen? Weil Sie wissen, dass Sie sich auf ihn verlassen können und er genau versteht, was Sie brauchen? Es gibt tausende Menschen auf dem Markt, die genau die gleiche Dienstleistung anbieten und exakt das gleiche Produkt, warum dann also diese eine Person? Sie merken: es ist reine Vertrauenssache.

Und genau das ist das Ziel von Personal Branding: Vertrauen schaffen. Oder die Frage: Wie kann ich Identität in Szene setzen, erlebbar machen, sie authentisch, nahbar und echt als Personenmarke darstellen? Ist etwas aufgesetzt, entspricht also nicht der Realität, so ist dies eine Täuschung am Kunden. Denn den Erfolg garantiert nicht das eigene Portfolio oder die Dienstleistung, sondern der Mensch, der Mensch als Marke. Menschen kaufen bei Menschen. Und genau das ist der Unterschied zwischen der Vermarktung einer Person und der eines Produktes oder einer Dienstleistung. Wenn Sie sich als Mensch vermarkten wollen, dann müssen Sie sich zeigen, so wie Sie sind, mit allen Ecken und Kanten.

Personal Branding polarisiert

Polarisieren? Das will ich nicht!“ Aber warum sind so viele Menschen dieser Meinung? Vermutlich liegt es an dem negativen Bild, das dem Polarisieren anhaftet. Dabei ist es im Grunde nichts Schlechtes. Es sagt lediglich aus, dass ich ein klares Standing, eine persönliche Haltung habe zu dem was ich sage, dass ich dafür einstehe, Position beziehe. Personal Branding heißt also auch: ich habe eine eigene Meinung! Leider jedoch sind diese klaren Standings nicht oft zu finden. Viele Unternehmer bewegen sich auf dem Markt als Personenmarke wie die Fähnchen im Wind. Polarisieren? Nein, auf gar keinen Fall! Ich passe mich meinem Kunden an und verhalte mich so, wie er es möchte, sage nur das, was er auch hören will. Eine solche Einstellung hat aber nichts mit Personal Branding, mit Nahbarkeit und Identität zu tun! Sie ist schwammig, sie ist Bullshit!

Im Personal Branding muss klar sein: Wenn ich mein Gesicht, meine Marke auf dem Markt zeige, dann polarisiere ich und das hat seine Konsequenzen. Denn am Ende bleiben nur zwei Lager: Es gibt die, die mich lieben und meinen Standpunkt vertreten und es gibt die, die mich hassen. Everybody‘s Darling is everybody‘s Depp! Also zeigen Sie Ihre Haltung und Einstellung und stehen Sie dafür ein mit Ihrer Personal Brand – das ist die Definition von Personal Branding, vom richtigen Marketing der Eigenmarke. Und wenn Sie für jemanden da draußen attraktiv sind, so wie Sie sind, dann wird er bei Ihnen kaufen!


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Personal Branding Zielgruppen

Egal, welchem Beruf Sie nachgehen – Authentizität, Glaubwürdigkeit und die gemeinsame Chemie bestimmen, ob ein Kunde zu Ihnen kommt oder sich einen anderen Geschäftspartner sucht. Produkte und Dienstleistungen sind austauschbar, Vertrauen und Persönlichkeit nicht.



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Positionierung und Reputation

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Das Personal Branding Canvas

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Mein erfolgreiches Buchprojekt

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Kommunikation und Vertrieb

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