Außen „hui“ innen „pfui“

Haben auch Sie schon viel Geld und Zeit in Marketingmaßnahmen investiert, und am Ende blieb der Erfolg aus? Täglich werden Menschen als etwas verkauft, was sie gar nicht sind, nicht anbieten und nicht erfüllen können. Umso wichtiger ist es, den Menschen als Marke richtig zu positionieren. Wie das gelingt, erfahren Sie von Ben Schulz im neuesten Werk der werdewelt: „Das große Personal Branding Handbuch“.


Wie sieht Ihr Traumhaus aus? Ein schicker Neubau mit bodentiefen Fenstern, ein uriges Blockhaus oder ein geschichtsträchtiger Altbau – egal was Sie bevorzugen für Sie ist es perfekt. Die Lage, die Fassade und das Grundstück laden Sie zum Betreten des Hauses ein. Langsam öffnen Sie die Türe. Was folgt ist ein großer Schock: Unsäglicher Gestank schlägt Ihnen entgegen, Müllberge türmen sich in allen Ecken, kaputte Möbelstücke rotten vor sich hin. Das hatten Sie sich anders vorgestellt.

… Da stimmt doch was nicht

Die Inszenierung von außen hat das Ziel, die Fassade in ein gutes Licht zu rücken – völlig unabhängig davon, wie es im Inneren aussieht. Diese wird gut platziert, positioniert, wirkt sexy und anziehend. Doch all das ist lediglich eine Täuschung. Die Wahrheit, wie es im Inneren aussieht, bleibt zunächst unentdeckt. Auf Personal Branding bezogen bedeutet das, dass jeder, der sich in der Positionierung auf den Faktor Inszenierung konzentriert, seine Kunden täuscht. Wenn Sie nach außen hin die perfekte Fassade aufgebaut haben, ist das das erste, was ein potentieller Kunde zu sehen bekommt. Jedes Wort, jedes Bild, jede Farbe beeinflusst die Assoziationen, die dieser Kunde in Verbindung mit Ihnen bringt. Passen Assoziation und Realität nicht zusammen, bekommt der Kunde das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Das verunsichert und es wird kein Vertrauen aufgebaut. Bedenken Sie also, dass Täuschung noch nie jemandem langfristig etwas gebracht hat und setzen Sie vielmehr auf eine Positionierung, die nach außen das wiedergibt, was zum Inneren passt.

Der Weg von innen nach außen

Wird nicht gehalten, was versprochen wurde, bringt das unternehmerisch nur Nachteile mit sich. Und da reicht es schon, wenn Sie sich beispielsweise exzentrisch auf Ihrer Website präsentieren, obwohl Sie in Wahrheit konservativ sind. Es gibt dann zwei Möglichkeiten: Entweder werden Sie viel Zeit und Energie brauchen, um diese Blockade bei Ihren Kunden aufzulösen. Oder Sie wenden Zeit und Energie auf, um Ihre Fassade aufrecht zu erhalten. Fakt ist, beides kostet Unmengen an Ressourcen. Wer hinter der Fassade tatsächlich ein komplett anderer Mensch ist, hat nur eine Aufgabe: Aufräumen in Form von einer professionellen Positionierung. Das kann mitunter ein schmerzhafter Prozess sein, ist aber unumgänglich, wenn man den Weg von innen nach außen – den Weg zur Personal Brand – nehmen will.

Fazit

Eine schöne Fassade, die mit Versprechungen lockt, die nicht eingehalten werden, ist nicht nur nichts wert, sie ist auch geschäftsschädigend. Wer dagegen mit der eigenen Persönlichkeit im Einklang kommuniziert, der darf erwarten, weniger Irritationen zwischen sich und seinen Kunden zu bemerken. Das heißt, dass Sie nicht länger inszenieren, sondern Sie setzen in Szene. Das ist der einzige Positionierungsweg. Vom Sein ins Tun. Von innen nach außen.

Wie Sie sich erfolgreich als Marke positionieren, erfahren Sie in „Das große Personal Branding Handbuch“!

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