Die Story von »Erfolg braucht ein Gesicht«

Alles begann im Mai 2013 mit dem Exposé von meinem vorletzten Buch »Goodbye, Mc K... & Co.!«. Ich hatte das Thema Personal Branding da bereits auf dem Schirm. Mir war klar, dass ich dazu ein Extra-Buch herausbringen möchte. Also rief ich Edgar im Herbst 2014 an, wir führten viele Telefonate und trafen uns bei ihm in Düsseldorf und in der werdewelt.


Da ich mich mit meiner Agentur werdewelt seit 2004 mit dem Thema Positionierung, der Mensch als Marke – Personal Branding – beschäftige, war ein Buch darüber sowieso die logische Konsequenz.

Ich kann mich noch gut an den Abend des 23. Januars 2015 erinnern. Wir wussten, dass wir in vier Wochen in den Flieger steigen werden und uns mit einem Kamerateam, Edgar und mir vier Tage lang mit dem Thema Personal Branding beschäftigen werden. Und da saßen wir an diesem Abend in der Küche einer Mitarbeiterin und diskutierten über den letzten inhaltlichen Feinschliff zu den Inhalten und Themen, über die wir uns unterhalten müssten.

Zu viert brüteten wir über mögliche Inhalte der einzelnen Kapitel. Sammelten letzte Themen, sortierten diese zu und hatten irgendwann nach einem leckeren Eintopf mit Hackfleisch und Paprika alles in eine Struktur gepackt. Darauf folgte die Reise nach Malle für die Produktion der Inhalte mit Edgar und mir vom 19. bis 22. Februar 2015.

Während der Produktion auf Mallorca saßen Edgar und ich nach einem Produktionstag abends in Andratx in einem Restaurant und unterhielten uns darüber, dass das Buch eigentlich erst der Anfang dessen ist, was man daraus generieren könnte: Tagesworkshops, eine 5-tägige Seminarreise an unsere Drehorte, ein Arbeitsbuch ... ein Produkt.

Am 13. Oktober 2015 hatten Edgar und ich einen Vortrag auf der Buchmesse in Frankfurt, wo es spannend wurde: Das Treffen mit dem Verlag, um weitere Abstimmungen für die Veröffentlichung vorzunehmen.

Dass es nicht allein beim Buch über Personal Branding bleiben wird, war für mich sehr früh klar. Es war für weit mehr bestimmt.

Zusätzlich zum Buch produzierten wir eine 12-minütige Dokumentation über unsere Produktionszeit auf Malle, die am 26. Februar 2016 über unsere Website und Social Media zum ersten Mal veröffentlicht wurde. In diesem Video habe ich ziemlich am Ende angekündigt, dass aus dem Buch mehr entstehen wird wie ein geplantes Seminar auf Malle mit Edgar und mir und eben das Produkt, mit dem jeder im Selbststudium das Thema vertiefen kann. So ist ein Gesamtkonzept entstanden rund um Personal Branding.

Mit der Abgabe des Buchmanuskripts Ende 2015 haben wir begonnen, auf das Buch aufbauende Inhalte zu konzipieren. Im Januar 2016 ging es direkt an die präzise Entwicklung des Produkts: Wie soll der Aufbau sein? Welches Giveaway soll rein? Wie schaffen wir Mehrwert? Etc.

Edgar und ich waren zu dem Thema am 11. März 2016 bei „Wir sind Umsatz“ im Life-Stream – für mich ein geiler Tag: Das Buch wurde zum ersten Mal vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon mittendrin in der Vorbereitung für das Erfolgspaket: Workbook- und Video-Produktion, Websiteentwicklung, Cube, Video-Keycard und Münze.

Für die Münze bin ich Hans-Uwe Köhler besonders dankbar. Im Oktober 2015 war er bei mir in der Agentur zu Besuch. Wir hatten tolle Gespräche und ließen uns einen Cappuccino schmecken. Er hatte mir seine Bronze-Münze mitgebracht. Die fühlte sich richtig schwer und wertvoll an. Ein cooles Teil! So eine Münze wollte ich unbedingt in meiner Box haben. Hans-Uwe Köhler hat uns damals sogar noch Tipps gegeben, wo wir sie gut produzieren lassen können. Danke dafür!

Die Videos der Produktbox haben Edgar und ich am 18. März hier in der werdewelt gedreht. Was absolut cool war, dass Niko Zeit hatte – ein super Kameramann, den ich von der »Abenteuer Leben«-Produktion kannte. Er hat uns mehr als unterstützt bei der Entwicklung und Produktion der Videos.

Beim Entwicklungsprozess für das Workbook gab’s intern heiße Diskussionen: Was wollen wir wirklich preisgeben? Das sind so die Grundgedanken, mit denen sich viele Branchen beschäftigen. Könnte es sein, dass wir uns damit kannibalisieren? Wollen wir wirklich so viel rausgeben? Unsere Entscheidung: Ja, wir wollen! Mal abgesehen davon mussten wir eine Vielzahl von Methoden, Übungen und Tools zusammenfassen, die überhaupt in einem Selbststudium möglich sind zu bearbeiten.

Wir wollten ein Produkt entwickeln, das Menschen in unterschiedlichsten Unternehmensphasen eine Richtung gibt. Sie bekommen Antworten, um Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, diese Box funktioniert bei einem Einzelunternehmer, der nicht weiß, in welche Richtung er gehen will, genauso wie bei einem Studenten. Es hilft Menschen, die an einen Punkt angekommen sind, wo sie strategisch-unternehmerisch nicht mehr weiterwissen. Das Erfolgspaket hilft also bei Berufs-, Karriere-, Unternehmer-, Wie-mache-ich-mich-selbstständig-, Wie-werde-ich-zur-Marke-, Wie-positioniere-ich-mich- und Was-bringt-mich-weiter-Fragen. Das Produkt ist damit Antwort und Praxishilfe auf das Buch »Erfolg braucht ein Gesicht«. Für jemanden, der sich unsicher ist, ob er einen strategischen Beratungstag buchen will oder für den so ein Beratungstag nicht erschwinglich ist, ist dieses Erfolgspaket ein gutes Werkzeug.

Unsere oberste Priorität für dieses Produkt sollte sein:
Hochwertiges Material, hohe Qualität – sowohl inhaltlich wie haptisch. Die Box sollte sich anfühlen wie ein Premiumprodukt. Ich wollte, dass es sich so anfühlt, wie wenn jemand ein neues Apple-Produkt gekauft hat: Du kommst nach Hause und zelebrierst das Auspacken. Ich wollte keine 12-teilige DVD-Box, wo die zwei letzten DVDs eh nicht geguckt werden. Ich wollte keinen Standard.

Die Produktbox in Händen zu halten fühlt sich an wie damals, als mein erstes Buch rausgekommen ist: Wie oft hatte ich es in der Hand. Habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Etwas ganz Heiliges für mich. Meins. Das Gefühl habe ich jetzt auch. Es macht mich tierisch stolz.

Es ist mega-viel Zeit, Geld und Engagement reingelaufen. Ich bin extrem gespannt, was wir damit noch bewirken werden. Ich warte täglich darauf, dass die Paletten von der Spedition geliefert werden und ich alles auspacken kann.

Ich kann mir vorstellen, dass es den einen oder anderen geben wird, dem gar nicht gefällt, was wir hier tun. Es ist die Intention, die ich auch schon in der Videodokumentation zum Buch gesagt habe. Ich steh’ für dieses Thema, ich bin Sparringspartner zu diesem Thema und mein Ziel ist es, Menschen zu Marken zu machen.

Ich könnte jetzt hier wieder meinen Großvater zitieren, was ich in meinem letzten Buch auch getan habe mit der Eiche ... aber ich tu’s mal mit Friedrich Schillers Worten:

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

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