Kennen Sie schon Leopold „Leo“ Langohr?

Um eine Marke erfolgreich zu etablieren, braucht es zunächst eine Idee. Einzigartig und innovativ, etwas, dass sich eben gut vermarkten lässt. Aus dem Nichts entsteht dann plötzlich Leben, ein Konzept, ein lebendiges Bild: ein Marken-Avatar. Und da die Osterfeiertage bevorstehen, möchten wir Sie gerne an unserem Kopfkino teilhaben lassen und Ihnen unseren persönlichen Avatar des Osterhasen vorstellen: Leopold „Leo“ Langohr.


Alles reiner Zufall
Aufgewachsen ist Leo in einem kleinen Hasenbau mit vielen Geschwistern. Da gab es nur selten etwas zu lachen – und vor allem wenig zu essen. Auf ewig im Bau? Das war für den jungen Leo keine Option, weshalb er sich dazu entschloss, auf Wanderschaft zu gehen, um sein Glück zu finden.

Wie heute wusste er auch damals schon, das Leben zu genießen. Doch so ein Leben will finanziert werden. Deshalb suchte er auf einem Marktplatz nach Arbeit. Ein alter Bauer versprach ihm einen hohen Lohn, wenn er seine Eier verkaufen würde. Doch da in der Umgebung ein Überangebot an Eiern bestand, wurde dies zu einem sehr schwierigen Unterfangen.

Alles änderte sich jedoch an dem Tag, als er einer hübschen Häsin begegnete. Sie handelte mit Textilien und färbte gerade ein paar Leinentücher ein, als Leo an ihrem Stand vorüber gehen wollte. Gefesselt von ihrem Anblick verlor er die Balance und stolperte mitsamt seinen Eiern in das hölzerne Farbfass. Der Rest ist Geschichte! Das gesamte Markttreiben drängte sich nun um den jungen Osterhasen mit den bunten Eiern. Sie boten ihm dafür sogar mehr Geld, als der Bauer verlangt hatte. Und da gerade Ostern war, machte Leo aus der Not eine Tugend – sein Ostereier-Business war geboren.

Doch es dauerte nicht lange, da kamen die Neider und klauten ihm die Eier, egal wohin er auch ging. Nach intensiver strategischer Planung versuchte er es mit dem Verstecken der Eier. Dadurch wurde er zwar nicht reicher, jedoch freute es ihn, jedes Jahr aufs Neue die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen, wenn sie eines der bunten Eier entdeckten. Die umliegenden Bauern erkannten sein Engagement und beschenkten ihn fortan mit ihren Eiern, damit Leo sie Jahr für Jahr verstecken konnte.

Glücklich im Ehrenamt
Wenn man heute die Möglichkeit bekommt, einmal hinter Leos dunkle Sonnenbrille zu schauen, dann sieht man vor allem eines: tiefe Zufriedenheit. Gemütlich sitzt der alte Hase nun jeden Tag in seinem roten Ohrensessel und lehnt sich entspannt zurück. Mit seinem rot-schwarzen Holzfällerhemd, den hochgekrempelten Ärmeln, den zerrissenen Jeans und seinem schroffen Ton, wirkt er immer noch wie ein typischer Hase der Arbeiterklasse – dass er ein echtes Oster-Imperium geschaffen hat, vermag kaum einer zu glauben.

Doch auch, wenn er gerne mal sarkastische Kommentare austeilt und selten durch korrekte Manieren auffällt, so ist er trotzdem ein feiner Kerl. Denn noch heute arbeitet er weiter als Osterhase. Ehrenamtlich, versteht sich.

Und die Moral von der Geschichte: Machen Sie es wie Leo! Machen Sie das, was Sie lieben, dann werden auch Sie erfolgreich.

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