Suchmaschinenoptimierung – eine Wissenschaft für sich

Wir stecken voll drin in der Digitalisierung. Wir können uns so viel anstrengen, wie wir wollen, um ihr aus dem Weg zu gehen ... es ist absolut sinnlos. Also was tun? Mitgehen. Es ist einfach wichtig geworden, digital gut aufgestellt zu sein. Das macht auch vor der eigenen Internetpräsenz nicht halt.


Wenn Sie eine eigene Website haben, bedeutet das, dass diese von Suchmaschinen wie Google gut lesbar sein muss, damit sie als »wertvoll« eingestuft wird und damit gewährleistet ist, dass sie von Nutzern gut gefunden wird. Dabei ist die ganze Technik hinter der Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – selbst in einem immerwährenden Wandel, der Reflexion, Feinjustieren und Überarbeiten bewährter Muster, Prozesse und Routinen auslöst. Was bedeutet das für Sie und Ihren digitalen Auftritt? Also Ihre Website? Was müssen Sie tun?

Google liebt Action
Wo etwas passiert, sind die Spider – so nennt man die kleinen digitalen Krabbler, die im Internet über die Seiten huschen und beurteilen, ob eine Seite gut und wichtig ist oder eher in der Masse der Wettbewerber untergehen kann – aktiv.

Wir haben für Sie mal 10 Tipps zusammengestellt, mit denen Google Sie auf jeden Fall gut »crawlt« und indexiert. Außerdem helfen Ihnen unsere Tipps dabei, die Interaktion Ihrer Website mit regulären Besuchern zu verbessern. Denn bei allen Optimierungsmaßnahmen steht immer der Wert für den Nutzer im Vordergrund! Das vergessen viele leider allzu oft. Ja gut ... desto besser für Sie.

So wird Google Ihr Freund
Hier kommen die 10 Tipps für die Google-Optimierung – basierend auf den von Google veröffentlichten »Richtlinien«:

  1. Nutzen Sie für jede Seite individuelle, passende und kurze, aber aussagekräftige Titel. Sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen wird dadurch ein erster Eindruck des Inhalts übermittelt.
  2. Überlegen Sie sich für jede Seite eine individuelle Beschreibung bzw. Zusammenfassung, die wie der Titel in den Suchergebnissen sichtbar ist. Hier ist es wichtig, den Google-Nutzern einen informativen, interessanten und kurzen Überblick zu verschaffen.
  3. Achten Sie auf eine saubere Struktur bzw. Navigation der Seite und damit auch der URLs. Das heißt, dass bestenfalls ausdrucksstarke Kategorien und Dateinamen helfen, die Website besser zu organisieren und »crawlbar« sowie nutzbar zu machen. Wichtig dabei ist, Worte und nicht mystische Zifferfolgen zu verwenden. Nutzer können sich »freundliche« URLs besser merken. Auch die Verlinkung zu der Seite kann dadurch vereinfacht werden. Wie der Titel und die Beschreibung wird auch die URL in den Suchergebnissen angezeigt.
  4. Erstellen Sie eine XML-Sitemap. Das ist eine gewöhnliche Seite auf der Website, die die Struktur abbildet. Sie besteht normalerweise aus einer hierarchischen Auflistung. Besucher könnten diese Sitemap-Seite besuchen, wenn sie Probleme damit haben, eine bestimmte Seite auf Ihrer Website zu finden.
  5. Ihre Website sollte qualitativ hochwertigen und einzigartigen Content bieten, denn interessante Websites werden von selbst bekannter. Sobald Nutzer guten Content erkennen, werden sie höchstwahrscheinlich andere Nutzer darauf aufmerksam machen – durch Foren, Blog, Social Media etc. Die Vernetzung spielt dabei eine große Rolle und wird in der heutigen Zeit und mit dem aktuellen Lebensstil immer umfangreicher.
  6. Nicht nur die Qualität des Texts sollte passen, auch die Struktur ist entscheidend für den Erfolg einer Website. Nach Themen strukturiert und mit Überschriften (H1 bis H6) und Links versehen, schaffen Sie die besten Voraussetzungen, einen übersichtlichen und wertvollen Content anzubieten.
  7. Bilder mögen als relativ simple Komponenten einer Website erscheinen, tragen aber ihren Teil zur Performance der Seite bei. Alle Bilder können einen eigenständigen Dateinamen und das Attribut »alt« enthalten, das einen alternativen Text bereitstellt, falls das Bild aus irgendeinem Grund nicht dargestellt werden kann. Optimieren Sie also auch diese visuellen Komponenten mit klaren und logischen Namen sowie alternativen Texten.
  8. Falls Sie Interesse daran haben, bestimmte Seiten der Website vom Crawling auszuschließen, ist es ratsam, robots.txt-Dateien richtig einzusetzen. Diese Dateien teilen Suchmaschinen mit, ob sie auf bestimmte Teile der Website zugreifen dürfen oder nicht.
  9. Spam bekämpfen: Mit dem Attribut »rel« und »nofollow« legen Sie fest, dass bestimmten Links auf Ihre Website nicht gefolgt wird und verhindern damit, dass die Reputation Ihrer Seite nicht an die verlinkten Seiten weitergegeben wird. Das ist immer sinnvoll, wenn unseriöse Seiten auf Ihre Website verlinken oder Sie den Inhalt der verlinkenden Seiten nicht unterstützen.
  10. Bedenken Sie auch, dass sich das Nutzerverhalten verändert. Die meisten Suchanfragen werden von mobilen Endgeräten verschickt. Daher ist es wichtig, Ihre Website mobil optimiert zu haben.

Wie stehen Sie dem Thema Suchmaschinenoptimierung gegenüber?
Stehen hier Tipps, die Ihnen besonders gut gefallen?
Womit möchten Sie sich vielleicht noch tiefer beschäftigen?

zurück