Warum die Welt mehr Blogs braucht

Und warum ein Blog Sie zwingt, guten Content zu produzieren


Jedes Unternehmen, jeder Mensch hat seine Geschichten. Die Frage ist, wie man diese Geschichten ans Tageslicht befördert. Ein Corporate Blog kann hier eine gute Hilfestellung bieten, auf die Suche zu gehen, den vielen guten Content herauszukitzeln und aufzuschreiben. Doch bevor wir in die Tiefe gehen...

Was ist das überhaupt?

Wikipedia schreibt: „Unter einem Corporate Blog bzw. Unternehmensblog versteht man das (oder den) Weblog eines Unternehmens. [...] Charakteristisch für Corporate Blogs ist, dass sie dazu dienen, Kommunikations- oder Marketingziele des Unternehmens zu verfolgen. [...] Nicht immer sind Corporate Blogs eindeutig gebrandet, weil einige Mitarbeiter ihre Blogs eher als private verstehen bzw. das Unternehmen zunächst vorsichtig mit dem Kommunikationsinstrument experimentiert und damit nicht seine Marke beschädigen möchte. Corporate Blogs können sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation eingesetzt werden.“

„Das Internet ist wie eine Welle: Entweder man lernt, auf ihr zu schwimmen, oder man geht unter.“ – Bill Gates

„Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Worte weglassen.“ – Mark Twain

Von anderen lernen

Seien Sie nicht eitel und vor allem nicht überheblich. Wer anfängt, einen Blog zu betreiben, sollte sich von anderen aus der Branche inspirieren lassen. Sie sollten außerdem wissen, wie man mit Bildern aus Agenturen umgeht, diese ins passende Licht rückt und was man tut, wenn ein Leserkommentar mal nicht ganz so freundlich ausfällt. Blogger helfen sich grundsätzlich gegenseitig und teilen ihr Wissen gern. Man muss sich natürlich nicht alles gefallen lassen – aber bedenken Sie: Auch bei Blogs geht es vor allem um Kommunikation. Im besten Fall Kommunikation über die Themen, mit denen Sie sich in Ihrem Blog beschäftigen.

Durchhalten und Kontinuität beweisen Aller Anfang ist schwer.

Bevor Sie sich dazu entscheiden, einen Blog zu betreiben, sollten Sie sich fragen, was die Geschichten Ihres Unternehmens oder Ihrer Dienstleistungen ausmachen. Sammeln Sie Ideen, um einen Überblick zu bekommen. Gehen Sie dabei sicher, dass Sie zumindest zweimal im Monat genug Futter für einen neuen Beitrag haben.

Hier einige Ideen:

  • Messevor- und -nachberichte
  • neue Mitarbeiter vorstellen
  • Berichte von Azubis
  • Neuigkeiten in Sachen Personal
  • Kundenreferenzen
  • neue Produkte
  • Wissenswertes rund um Ihr Berufsfeld/Ihre Branche
  • Insiderwissen, das Sie Ihren Lesern nicht vorenthalten wollen
  • Meinungsbeitrag zu interessanten, tagesaktuellen Themen (werten Sie keine heiklen Themen wie Religion, Politik etc.)
  • Erfahrungsberichte über ein Produkt/eine Person, die für Ihre Leser interessant sein könnten

Dann heißt es durchhalten! Geben Sie Ihren Berichten ein Datum oder planen Sie diese so vor, dass sie automatisiert an bestimmten Tagen online gehen. Mit einer guten Planung laufen Sie nicht Gefahr, auf einmal keine Inhalte mehr zu haben. Haben Sie Disziplin und zeigen Sie Durchhaltevermögen.

Inhalte streuen und Erfolge ernten

Ein gut gefüllter Blog macht nicht nur einen guten Eindruck, sondern hinterlässt auch seine Spuren im Netz. Google freut sich über neue, gute Inhalte und registriert außerdem, ob ein Blog/eine Website kontinuierlich mit neuen Inhalten gefüttert wird. Das heißt: Wenn Sie einen Blog regelmäßig mit neuen Inhalten füllen – ob einmal im Monat oder einmal pro Woche – macht sich das auch in den Ergebnissen der Suchmaschinen bemerkbar. Je öfter, desto besser. Allerdings wiederum nicht so oft, dass Ihre Nutzer mit dem Bemerken und Lesen der Beiträge nicht mehr hinterher kommen (maximal 1- bis 2-mal pro Woche).

Ein weiterer Vorteil: Die Inhalte lassen sich in abgespeckter Form in allen möglichen anderen Medien und Kanälen unterbringen. Streuen Sie den Blogartikel beispielsweise in Facebook, Twitter und Google + mit dem passenden Link. Das füllt nicht nur Ihren Redaktionsplan, sondern befördert auch User, die sich sonst vielleicht nicht dort umschauen würden auf Ihre Website/Ihren Blog.

Damit der Link nicht zu unübersichtlich erscheint, können Sie beispielsweise den Service bit.ly nutzen. Dahinter verbirgt sich ein Linkkürzer, der es Ihnen gerade in Twitter ermöglicht, die 140 Zeichen optimal auszunutzen. Außerdem können Sie über bit.ly messen, wie viele Leute den Link angeklickt haben, den Sie hinterlegen.

Sie möchten einen Blog einrichten?

Sie suchen nach Hilfe, wie Sie regelmäßig Content produzieren können oder brauchen jemanden, der das Ganze ins Reine schreibt? Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen gern bei

  • Text und Redaktion
  • Schulung im Umgang mit einem CMS (Content Management System)
  • Aufsetzen von Social Media Kanälen
  • Social Media Management (Aktualisierung und regelmäßige Pflege)

(Bildquelle: Shutterstock)

 

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