Welcher Verlag ist der richtige für mich?

Einmal im Leben ein Buch schreiben ... oder auch mehrere. Wer träumt nicht irgendwann davon? Eine gute Idee für ein Buch zu haben, ist eine Sache. Dafür dann auch noch einen Verlag zu finden, der sich für dieses Buch interessiert, ist ein ganz anderes Thema.


Also stellt sich die Frage: Welcher Verlag ist der richtige für mich – auch hinsichtlich meines Personal Brandings? Wir möchten heute gerne einen kurzen Überblick darüber geben, wie jeder einen für sich passenden Verlag finden kann und was dabei unbedingt zusätzlich berücksichtigt werden muss.

Wir werden jetzt keine Verlage vorstellen oder Empfehlungen aussprechen. Wer das erwartet, ist hier fehl am Platz. Was wir in diesem Blog unbedingt weitergeben wollen, sind grundlegende Überlegungen, die der eine oder die andere bisher noch nicht auf dem Schirm hatten – und sich einfach bisher nur gewundert haben, warum die Sache mit dem Buch und dem Verlag gar nicht so einfach ist.

Was soll durch das Buch erreicht werden?
Die einen haben ein unglaubliches Erlebnis und wollen das einfach mal zu Papier bringen. Andere sind gerade dabei, sich selbst als Marke aufzubauen und brauchen ein Buch als Reputation für ihr Personal Branding. Wieder andere sind bereits Autor und wollen im Olymp den nächsten Schritt gehen. Letztere zum Beispiel suchen gezielt nach einem Verlag, der einen Namen auf dem Markt hat, um genau das zu erreichen.

Jeder muss also für sich selbst beantworten können: Was will ich durch das Buch erreichen? Ist das geklärt, fällt auch die Vorauswahl für den passenden Verlag leichter, weil dadurch viele Verlagshäuser einfach nicht mehr infrage kommen.

Was viele (angehende) Autoren nicht wissen
Wir haben viele Personal Branding-Kunden, die ein Buch schreiben möchten und auch schon die Vorstellung haben, die Inhalte später gerne für eigene Materialien wie Seminarunterlagen oder Fachberichte wiederzuverwenden. Achtung: Das ist nicht erlaubt! Mit Vertragsunterschrift tritt ein Autor nämlich sämtliche Rechte an den Verlag ab. Er könnte sich also damit strafbar machen, wenn er beispielsweise einzelne Kapitel herauskopiert und für eigene Zwecke nutzt. Der Grund: Mit einer solchen Aktion würde der Autor den Verkauf über den Verlag schädigen. Diese Tatsache muss also jeder unbedingt im Hinterkopf haben, wenn es um das weitere Nutzen der Inhalte geht.

So kann ein Autor Buchinhalte auch anderweitig nutzen
Es gibt jedoch auch hier Hintertürchen. Die eine Lösung ist die Veröffentlichung über Books on Demand (BoD). Hier gibt es keine Vorgaben über Abnahmemengen, Titelmitbestimmung, Gliederung der Inhalte, Coverdesign oder eben auch die Verwendung der Inhalte. All das bestimmt der Autor selbst. Zwar kann man noch Services wie zum Beispiel den Satz, Lektorat oder das Design des Buchcovers separat ordern, doch ist das absolut freiwillig.

Der zweite Weg ist das Veröffentlichen über unseren werdewelt-Verlag. Wir wollen damit jetzt zwar nicht primär hausieren gehen, doch fällt uns bei immer mehr Gelegenheiten auf, dass der werdewelt-Verlag für viele Autoren eine gute Alternative besonders für ihr Personal Branding sein kann, wenn sie Inhalte wiederverwerten wollen oder auch anderweitig gerne mehr Mitbestimmungsrecht haben möchten. Außerdem haben Autoren unter dem gleichen Dach auch die Möglichkeit, ihr Buch lektorieren oder korrigieren zu lassen, das Buchcover mitzuentwickeln und auch die Vermarktung mitzubestimmen – und dieses auch noch professionell durchführen zu lassen.

Legen Sie also unbedingt im Vorfeld fest:

  • Was will ich mit meinem Buch erreichen?
  • Brauche ich den Namen des Verlags für Reputationszwecke?
  • Benötige ich Vollprofi-Unterstützung für mein Buch (von der Ideenentwicklung bis zur Vermarktung)?
  • Will ich unbedingt mit den Inhalten aus dem Buch auch nach Veröffentlichung arbeiten?
  • Bin ich bereit, die Rechte der Inhalte an einen Verlag abzutreten?

  Brechen Sie nichts übers Knie. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihr Buchprojekt!

zurück