Wer liest das überhaupt?

Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Social Web


Wissen Sie, welche Personen Sie wirklich mit Ihren Inhalten erreichen? Und woher nehmen Sie die Information, dass Leute, die Ihre Inhalte teilen, auch wirklich den zugehörigen Artikel lesen? Haben Sie echten Erfolg, wenn Content innerhalb von Sekunden überflogen wird?

Content der gelesen wird, wird nicht unbedingt geteilt!

Jeder möchte, dass der eigene Content möglichst of geteilt und geliked wird – doch welchen Effekt hat dieses Verhalten wirklich? Tony Haile, CEO des Datenanalyse-Unternehmens Chartbeat kam nach der Durchführung einer Studie zu interessanten Feststellungen.

Forscher untersuchten 10.000 Artikel hinsichtlich der Verweildauer auf einer Seite und der Anzahl der Shares in Social Networks. Durchschnittlich konnten die Artikel einen Tweet und acht Likes auf Facebook (pro 100 Besucher) aufweisen.

Das überraschende Fazit: Es konnte kein Zusammengang zwischen dem Sharen und der dem Artikel gewidmeten Zeit feststellen. „Der Artikel, der insgesamt die höchste Verweildauer für sich beanspruchen konnte, verzeichnete lediglich 100 Likes und weniger als 50 Tweets. Der Artikel mit den meisten Tweets konnte im Gegensatz dazu nur den Bruchteil von 20 Prozent der Verweildauer des “Zeit-Gewinners” aufweisen. Das heißt also, dass Content, dem sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, in der Regel nicht geteilt wird.“, berichtet Anton Priebe auf onlinemarketing.de

Weiter schreibt Priebe, dass ergänzende Studien des Unternehmens ergaben, dass ein Verbleiben von drei Minuten auf einer Seite die Chance verdoppelt, dass der Nutzer zurückkehrt, im Vergleich zu einem Besuch von nur einer Minute.

Die Studien bewiesen außerdem, dass die CTR (Click-Through-Rate) nicht alles sei und sollten eindeutig zum Nachdenken darüber anregen, wie Seitenbetreiber und Werbetreibende ihre Inhalte mit Erfolg an die Nutzer bringen könnten. (Den ganzen Artikel hier lesen)

Wie also bindet man die Nutzer an sich?

Man muss seine Leser verstehen, bevor man versucht, sie zu erreichen. Der User von heute wird überschwemmt mit Werbung – hier und da aufgehalten, hier und da und einfach überall zum Klicken aufgefordert. Es geht also darum, auf den individuellen Leser einzugehen und ihn zuerst mit der richtigen Geschichte zu begeistern, bevor man überhaupt daran DENKT, ihn zum Kaufen aufzufordern. Es geht eben nicht um Produkte und Dienstleistungen, es geht um die Geschichten drum herum. Denn Menschen lieben Geschichten. Und nur mit eben diesen Geschichten – und zwar nur so – kann man den Leser fesseln, ihn berühren und faszinieren.

Jeder reißt sich um die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden. Nur wer wirklich ein Erlebnis vermittelt, schafft es, ein Publikum aufzubauen und im Nachgang das Erlebte in Sympathie für das eigene Unternehmen und (wohlmöglich) in einen Kaufprozess zu verwandeln.

Wie Sie Story-Telling betreiben, das dazu anregt, sich wirklich mit Ihnen zu beschäftigen, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

 

 

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