Ich sehe den Himmel

Ben: "Ist es dein Wunsch, nach deinem Tod weiterhin wirksam zu sein?"

Esther: "Ben, was hast du schon wieder im Kopf?"

Ein Sohn sitzt am Pflegebett seiner sterbenden Mutter Esther. Nachdem ihr Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde und sie sich gegen die Chemo entschieden hat, ist klar, wie diese Geschichte ausgeht. Aber Esther überrascht ihr Umfeld, indem sie so gar nicht das widerspiegelt, was man von ihr in ihrem Zustand erwarten würde. Statt betrübt und traurig, ist sie lebensfroh wie eh und je und stößt ihr Umfeld mit ihrem ganz eigenen Blick auf Leben und Tod immer wieder vor den Kopf.

An zwei Tagen, vier Wochen bevor sie gestorben ist, hat sie deshalb erzählt:
Warum sie schon im Krankenhausbett ihr Trauerevent geplant, welche Momente der Dankbarkeit ihr die Krankheit beschert und wem sie ihre besten Stücke geschenkt hat. Dabei herausgekommen ist ein Buch von einer Frau, die eine ganz eigene Sichtweise hatte und damit Angehörigen und selbst Erkrankten eine Inspiration und Hilfestellung ist.